Sonntag, 31. Juli 2016

Rezension - Der letzte Engel - Zoran Drvenkar



                Autor: Zoran Drvenkar
        Seiten: 439 Seiten
         Verlag: cbj Verlag
             Genre: Jugendroman
Preis: 8,99€


Inhalt:

Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail:

sorry für die schlechte nachricht

aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein

wir wollten nur, dass du das weißt

Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer.

Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ...  Bild- und Textquelle


Meine Meinung:

Ich habe mich auf das Buch "Der letzte Engel" von Zoran Drvenker wirklich gefreut, weil ich viel positives über dieses Buch gelesen habe. Leider gehöre ich nicht zu den Menschen denen das Buch gefallen hat. Ich war leider wirklich sehr enttäuscht darüber, weil ich eine komplett andere Geschichte erwartet habe.

Im Klappentext erfährt man das ein 16. Jähriger Junge eine Nachricht bekommt in der steht das er sterben wird und am nächsten Tag Flügel auf dem Rücken hat. Und das war auch schon alles was man über Motte erfährt. Das Buch handelt nämlich keineswegs um Motte, sondern man reist sehr oft in die Vergangenheit und erfährt warum Motte überhaupt zu einem Engel wird. Ich fand es einfach zu verwirren und war wirklich sehr enttäuscht, weil ich mich auf etwas ganz anderes eingestellt habe. Zudem fand ich es an einigen Stellen zu langatmig beschrieben. Was ich leider auch nicht so gut fand war, dass es sehr viele Geschichten sind bei denen man schnell den Überblick verliert. Mal ist man in der Vergangenheit mal in der Zukunft und das fand ich manchmal verwirrend.

Die Charaktere in dem Buch sind eigentlich ganz in Ordnung. Von Motte um dem es ja eigentlich in dem Buch geht erfährt man sehr wenig was ich schade fand. Es gab in dem Buch sehr viele Charakter bei denen ich oft nicht wusste wer jetzt welche Rolle in dem Buch spielte. Was ich aber ganz gut fand ist, dass man nicht so wirklich wusste wer jetzt die guten und wer die bösen sind.  Sein Schreibstil war dennoch flüssig zu lesen was mir gut gefallen hat.


Mein Fazit:

Zoran Drvenker hat mit seiner Geschichte leider nicht meinen Lesegeschmack getroffen. Die ständigen Zeitwechsel waren zu verwirrend.

Ich gebe dem Buch leider nur 2,5 - 5 Sternen.




1 Kommentar:

  1. Hallo Benedikt,

    stimmt, das Buch hat einen sehr eigenen Stil, und ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder damit klar kommt. Ich fand das Prinzip mit den vielen verschiedenen Stränge mit den unterschiedlichen Charakteren, Orten und Zeiten ganz cool, auch, weil es mal ungewöhnlich war und es dem Autor trotzdem gelingt, sie miteinander zu verstricken. Dass das allerdings nicht jeden Geschmack trifft, ist nachvollziehbar. ^^

    Liebe Grüße
    Dana

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