Dienstag, 30. August 2016

Rezension - Still - Zoran Drvenkar




                Autor: Zoran Drvenkar
        Seiten: 414 Seiten
              Verlag: Heyne Verlag
   Genre: Thriller
Preis: 9,99 €



Inhaltsangabe:

Hass ist, was bleibt, wenn dir alles andere genommen wurde

Wenn es Winter wird und Schnee und Eis alle Spuren verwischen, erwacht in den einsamen Wäldern Brandenburgs das Böse. Über Nacht verschwinden auf mysteriöse Weise Kinder. Nur ein einziges Mädchen taucht unerwartet und verstört wieder auf, ihre Lippen sind seitdem verschlossen. Ein verzweifelter Vater beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch damit dreht sich die Spirale des Bösen nur noch schneller.  Bild- und Textquelle





Meine Meinung:

Nachdem ich von Seinem Jugendbuch "Der letzte Engel" nicht sonderlich begeistert war. Rezension findet ihr hier. Nun dachte ich mir ich gebe den Autor noch eine Chance und Lese den Erwachsenenthriller "Still". Und ich fand das Buch viel besser als das Jugendbuch von ihm.

Das Buch hat drei verschiedene Perspektiven.

ICH - ist der Protagonist der Geschichte namens Mika Steller. Er schleust sich in eine Gruppe der eventuellen Verdächtigen ein, denn seine Tochter wurde vor einigen Jahren entführt.

DU - ist die Sicht eines Mädchens das mit 13 Jahren Entführt worden ist. Nach 2 Wochen ist sie aber wieder Augetaucht, doch ihre Lippen sind seitdem verschlossen.

SIE - ist die Sicht von den Tätern die jeden Winter auf die Jagt gehen

Erst nach einiger Zeit versteht man wer sich hinter den verschiedenen Perspektiven verbirgt. Für mich, wie auch in seinem Jugendbuch, der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Man kann das ganz schlecht beschreiben aber er ist auf jedenfall sehr eindringlich und fesselnd. Zudem schafft er eine sehr düstere Atmosphäre.

Die Geschichte enthält keine brutalen Szenen wenn es um Kindesmisshandlung geht. Durch den eindringlichen Schreibstill ist es aber an manchen stellen doch ziemlich krass. Es ist auf jedenfall nicht jedermanns Sache.  Das Ende der Geschichte fand ich etwas blöd und unglaubwürdig.


Mein Fazit:

Zoran Drvenkar hat mit seinem Buch "Still" einen sehr verstörenden und eindringlichen Thriller geschrieben. Ich fand es teilweise echt abartig und krank, dennoch hat Drvenkar einen Sog geschaffen bei dem man nicht  aufhören kann zu lesen.

Ich gebe dem Buch 3,5 - 5 Sterne.

Kommentare:

  1. Folge dir jetzt auch mal gleich zurück ;), dein Blog ist auch toll
    lg, Theresa

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  2. Hallo,
    nun schaue ich auch mal vorbei.
    Diese Buch werde ich in den nächsten zwei Monaten auf jeden Fall auch noch lesen, da es für mich bei LB ausgesucht wurde.
    Ich bin schon sehr gespannt.
    LG
    Rebecca von
    https://fraucurlybloggt.blogspot.de/

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