Donnerstag, 31. August 2017

Rezension - Toten Kind - Belinda Bauer



                   Autorin: Belinda Bauer
Seiten: 347
            Verlag: Goldmann
      Genre: Thriller
  Preis: 9,99€



Inhaltsangabe:

Fünf Fußspuren im Beton – das ist alles, was Anna Buck von ihrem kleinen Sohn Daniel geblieben ist. Vor ein paar Monaten stahl sich der Junge unbemerkt über den noch feuchten Zement davon, weil sein Vater die Haustür offen stehen ließ. Seitdem ist Daniel wie vom Erdboden verschluckt. Tagtäglich putzt Anna die kleinen Abdrücke, poliert den Boden unter ihren Füßen, den sie längst verloren hat. Als eines Tages ein Hellseher Hilfe verspricht, ergreift die verzweifelte Mutter ihre letzte Chance. Doch ist der Mann der, der er zu sein vorgibt? Anna lässt sich auf das angebliche Medium ein und erlebt einen Albtraum ... Bild- und Textquelle




Meine Meinung:

Leider muss ich gestehen das ich mir von dem Buch etwas komplett anderes vorgestellt habe, denn man erfährt vom Klappentext das Anna's Sohn Daniel spurlos verschwunden ist. Und seitdem Putz Anna Daniel's Fußabdrücke die er bei seinem Verschwinden im Beton zurückgelassen hat. Aus lauter Verzweiflung sucht Anna Rat bei einem Wahrsager und erlebt einen Albtraum. Ich habe mir vorgestellt das die Suche um Daniel im Vordergrund stehen würde, stattessen ermittelt DCI Marvel im Fall eines Verschwundenen Hundes. Ich habe das an manchen Stellen im Buch zu viel gefunden und es war auch nicht wirklich spannend und hat meiner Meinung nach zu viel Platz im Buch eingenommen. Es geht auch nicht wirklich um die Suche des Verschwundenen Daniel, sondern wie seiner Eltern, besonders Anna, mit dem Verlust klar kommen. Anna verfällt in einen Putzwahn und bekommt selbst Wahnvorstellungen. 

Ich fand den Charakter von Anna gut dargestellt und auch authentisch dargestellt, nur fand ich ihre Wahnvorstellungen und besonders die Szene bei der Polizei ein bisschen zu unrealistisch. Wer mir ganz gut gefallen hat war DCI Marvel der mir anfangs zwar sehr unsympathisch war, aber mit seiner Art immer einen gewissen Witz in das Buch reingebracht hat was ich so ganz gut fand.
Was ich ein bisschen schade fand ist, dass ziemlich bald aufgelöst wurde wer der Täter wurde damit sehr schnell klar.

Das Buch kann auch leider nicht mit Spannung überzeugen, es ist an manchen stellen schon sehr langatmig und langweilig, aber was mir dennoch gefallen hat war der Schreibstil den ich flüssig zu lesen fand und auch die Sorge um Daniel die man bei Anna richtig nachempfinden konnte. 

Mein Fazit:

Alles im allem ist "Toten Kind" von Belinda Bauer ein eher ruhigerer Thriller der mir an manchen stellen etwas zu langweilig und langatmig war und ich mir aufgrund des Klappentextes einfach etwas anderes versprochen und erhofft hatte. Für mich war das Buch einfach nicht spannend genug, aber ich denke für die die keine brutalen oder eklige Thriller lesen wollen ist das auf jedenfall ein Buch das ich empfehlen kann.

Ich gebe dem Buch 3 - 5 Sternen.

Ich bedanke mich recht Herzlich an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung dieses Buches.

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