Samstag, 30. September 2017

Rezension - Aquila - Ursula Poznanski

Aquila  

                        Autorin: Ursula Poznanski
Seiten: 432
     Verlag: Loewe
               Genre: Jugendthriller
    Preis: 16,95 €



Inhaltsangabe:

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.
Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...
Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?  Bild- und Textquelle





Meine Meinung:

Von Ursula Poznanski habe ich bisher alle ihre Jugendbücher gelesen und auch bei dem Buch stand außer Frage das ich es mir sofort kaufen und lesen werde sobald es erschienen ist. Und ich finde auch dieses Buch, alleine vom Cover, finde ich sehr ansprechend. Und auch den Klappentext fand ich ganz interessant, sodass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. 

Das Buch beginnt damit, dass Nika am Morgen nach einer Party aufwacht und keine Erinnerung an den vergangenen Samstagabend hat. Sie kann sich weder Erinnern wie sie nach Hause gekommen ist noch weiß sie nicht mehr in Welchen Diskotheken sie sich aufgehalten hat. Doch als wäre das noch nicht schlimm genug findet sie auch noch heraus das es nicht Sonntag Mittag ist, sondern das es Dienstag Mittag ist. Ihr fehlen somit zwei ganze Tage  und nicht nur das ist merkwürdig auch ist es komisch das ihre Mitbewohnerin Jenny seither spurlos verschwunden ist.

Der Einstig in die Geschichte war ganz spannend und interessant, da man mit Nika wirklich mitfühlt und man auch gleich von Anfang an mit rätselt was das ganze auf sich hat. Und man versucht auch gleich schlau daraus zu werden was der komische Zettel mit den mysteriösen Botschaften auf sich hat. 

Ich fand den Charakter Nika leider nicht besonders Sympathisch und bin auch leider nicht wirklich warm mit ihr geworden. Ich fand sie auch an manchen stellen sehr naiv und konnte auch einige Entscheidungen von ihr nicht wirklich nachvollziehen. Ich fand zwar die Beziehung zu ihren Eltern einleuchtend beschrieben doch ihr kindisches verhalten fand ich einfach nur nervig. Die anderen Charaktere fand ich naja ganz ok für meinen Geschmack waren sie ein bisschen zu blass und hat wenig Ecken und Kanten. 

Ich fand den Schreibstil, wie auch in ihren anderen Büchern, grandios. Ich habe Rezensionen gelesen die kritisiert haben, dass der Italienische Flair nicht rübergekommen ist aber das fand ich überhaupt nicht im Gegenteil ich konnte mich richtig gut hineinversetzen und fand es von Ursula Poznanski sehr gelungen wie sie die Stadt beschrieben hat. Ich finde man bekommt richtig Lust darauf nach Siena bzw. nach Italien zu reisen. 

Das Ende des Buches fand ich aber dann doch ein bisschen zu sehr an den Haaren herbeigezogen und auch etwas zu unrealistisch. Was mir aber dennoch gefallen hat war, dass mich das Ende dennoch überraschen konnte und ich auch so nicht damit gerechnet habe. 


Das Fazit:

Ich fand "Aquila" von Ursula Poznanski ganz ok. Es hat mich jetzt nicht mega vom Hocker gerissen aber es war für einen Jugendthriller wirklich ein guter Thriller, aber leider auch nicht mehr. Ich fand sowohl das Ende als auch Nika nicht besonders gut gelungen. Gut gefallen hat mir aber wie immer der Schreibstil und auch wie sie den italienischen Flair rübergebracht hat.

Das Buch bekommt von mir 3,5 - 5 Sterne.             

Kommentare:

  1. Oh das klingt ja nicht unbedingt optimal. Da werde ich mir wohl bald ein Bild von dem Buch machen. Aber dafür muss ich es erstmal kaufen lach. Danke für deine Rezension. Gruß Martin

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    1. Mir ist es wirklich schwer gefallen dieses Buch zu bewerten, da ich Ursula Poznanski wirklich schätze und ich auch ihre Bücher richtig gut finde, aber das Buch hätte für mich einfach spannender sein können. Da es aber ein Jugendthriller ist finde ich das Buch für Jugendlich super und ich denke wenn man 14 oder so ist kann das Buch auch sehr spannend sein.
      LG Benedikt

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  2. Das stimmt. Jugendthriller sind ja doch anders. Aber mir sind die manchmal lieber als richtige Thriller. Es muss nicht immer blutrünstig sein, damit es spannend ist finde ich.

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  3. Hallo Benedikt,

    ich habe vor etwa fünf Jahren "Erebos" von der Autorin gelesen und mochte das damals ganz gerne, habe es seitdem aber nicht mehr geschafft, ein anderes Buch von der Autorin zu lesen, auch wenn mich der Schreibstil damals überzeugt hat.
    Dieses klang für mich vom Klappentext her sehr interessant, allerdings schreckt mich deine Beschreibung der Charaktere dann doch etwas ab - schade eigentlich. :D

    Liebe Grüße,
    Dana

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    1. Hallo Dana,
      Erebos hat mir damals auch sehr gut gefallen, und es ist schade das du seitdem nichts mehr von der Autorin gelesen hast, weil sie wirklich tolle Bücher schreibt. Besonders empfehlen kann ich die Eleria Trilogie ( Die Verratenen, die Verschworenen, die Vernichteten) eine ganz tolle Reihe die ich nur so verschlungen habe. Die Bücher habe ich auch Rezensiert falls du dich mehr informieren möchtest. :D
      Liebe Grüße
      Benedikt

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