Montag, 9. Oktober 2017

Rezension - Die Blutschule - Max Rohde / Sebastian Fitzek



Die Blutschule
 - Max Rhode - Taschenbuch

            Autor: Max Rohde 
                Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 250
      Genre: Thriller
  Preis: 9,90 €




Inhaltsangabe:

Eine unbewohnte Insel im Storkower See
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird ... Bild- und Textquelle







Meine Meinung:

"Die Blutschule" von Sebastian Fitzek der hier unter den Pseudonym Max Rohde schreibt ist mein bisher drittes Buch von ihm. Und bisher konnte mich leider keins seiner Bücher vollends überzeugen. Vielleicht habe ich aber auch nur die falschen Bücher gelesen? Ich weiß es nicht. Und auch die Blutschule konnte mich leider nicht überzeugen. 

Das Buch beginnt eigentlich ganz vielversprechend und spannend. Die beiden Jugendlichen Mark und Simon ziehen von der Großstadt Berlin an den Storkower See, da ihr Vater Insolvenz anmelden musste. Und so versucht die Familie sich ein neues Leben außerhalb von Berlin aufzubauen. Die Jugendlichen Leben sich ein und ihre Vater findet einen neuen Job, doch alles soll sich ändern als der Vater der beiden Jugendlichen einem Mädchen das Leben rettet. Und nichts ist so wie es einmal war.

Das ganze Buch wird aus der Sicht von Simon in Form eines Patiententagebuches geschrieben, was mir ganz gut gefallen hat. Das Buch ist wahnsinnig spannend geschrieben und durch die kurzen Kapitel hatte ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Was mich aber total gestört hat war, dass das Buch erst nach ca. 1/3 erst richtig anfängt. Vorher liest man nur das, was man schon vom Klappentext weiß. Und ab dem Zeitpunkt bei dem die Jugendlichen in der Blutschule sind wird die Geschichte dann auch sehr spannend und mitreißend nur war mir das ganze viel zu kurz den kaum sind sie auf der Blutschule so schnell sind sie auch wieder Weg und das Buch ist zu Ende. Ich muss auch sagen das mir das Ende nicht sonderlich gefallen hat und ich das ganze ziemlich an den Haaren herbeigezogen fand. Generell fand ich die Geschichte ziemlich unrealistisch. 

Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen. Sebastian Fitzek versteht es den Leser ans Buch zu fesseln und dass mach er auch grandios. 

Die Charaktere fand ich leider etwas zu schwach. Die beiden Jugendlichen waren ok hatten aber nicht wirklich tiefe und waren mir etwas zu blass. Genauso war das bei den anderen Charakteren. Ich finde auch das dem Buch ein paar Seiten mehr vielleicht auch nicht geschadet hätten. Personen hätten meiner Meinung nach auch viel mehr Potenzial gehabt wie z. B. der Stotter Peter. Man hätte aus dem Buch noch einiges mehr rausholen können. 


Mein Fazit:

Mit "Die Blutschule" konnte mich Sebastian Fitzek leider nicht wirklich begeistern. Sowohl die Charaktere als auch das Ende konnten mich nicht überzeugen. Ein viel zu langes Rumgeplänkere und dann ein zu schnelles Ende was mich obendrein auch noch enttäuscht hat. Für mich leider kein Buch welches ich weiterempfehlen kann, da zu viele Faktoren für mich nicht gestimmt haben. 

Ich gebe dem Buch 2 - 5 Sterne.

Kommentare:

  1. Hallo Bene,

    das ist ja ein ernüchterndes Ergebnis, nur 2 Sterne! Aber ich habe auch schon von Fitzek Bücher gelesen, die mich echt enttäuscht haben. Passagier 23 war so eines.
    Wenn du ein richtig guten Thriller von ihm lesen willst, dann empfehle ich dir "Abgeschnitten", das hat mich regelrecht umgehauen.
    Die Rezi ist schon älter, daher habe ich sie nicht auf meinem Blog. Hier mal der Link für LB:
    https://www.lovelybooks.de/autor/Sebastian-Fitzek/Abgeschnitten-946761308-w/rezension/1094385716/

    Warum allerdings diese ganzen Pseudonyme, wenn man den wahren Autor doch noch nennt? Das hat sicherlich Gründe, die der Verlag vorschreibt. Für mich absoluter Quatsch!

    🍁 🍂 🎃 Herbstliche Grüße Barbara

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    1. Hallo Barbara,
      Ja leider war ich wirklich von dem Buch enttäuscht, aber so ist das nun mal nicht jedes Buch kann einen gefallen. Abgeschnitten von Sebastian Fitzek habe ich schon gelesen und auch schon Rezensiert.
      Hier den Link zu meiner Rezension: http://beneaboutbooks.blogspot.de/2016/08/rezension-abgeschnitten-sebastian_11.html
      Das Buch hat mir auch richtig gut gefallen. :D Ich schaue mir aber auch gerne mal deine Rezension an. ;)
      Ich denke das mit dem Pseydonym hatte etwas mit dem Joshua Profil auf sich, bei dem Buch ist nämlich Max Rohde die Hauptperson.
      Liebe Grüße
      Benedikt

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